Superprof, Nachhilfe.ch oder Tutor24? Der ehrliche Plattform-Vergleich für Schweizer Eltern

Veröffentlicht am 21. Mai 2026 um 11:17

Das Wichtigste in Kürze:

  • Superprof: Grösste Auswahl, aber teuer für Eltern. Du zahlst einen hohen Betrag pro Monat für den «Schüler-Pass», nur um Tutoren kontaktieren zu dürfen. Achtung: Kündigst du nicht aktiv, tappst du in die Abo-Falle.

  • Tutor24: Die faire Schweizer Alternative. Du kaufst eine Premium-Mitgliedschaft für die Kontaktaufnahme. Der grosse Vorteil: Es ist keine Abo-Falle, die Mitgliedschaft läuft automatisch aus.

  • Nachhilfe.ch: Kostenlose Kontaktaufnahme und direkter Austausch. Der Nachteil: Keine Qualitätskontrolle und viele veraltete Profile. Du schreibst oft ins Leere.

Fazit: Auf allen drei Portalen kaufst du am Ende nur Kontaktdaten. Die pädagogische Eignung der Lehrkraft für den Schweizer Schulstoff musst du komplett selbst prüfen

Die drei Plattformen im Praxis-Test

Als Tutor, der seit Jahren Schüler für die Gymi-Prüfung oder im Schulalltag unterstützt, kenne ich die Mechanismen hinter den Portalen. Hier erfährst du, was dich wirklich erwartet. Wer Nachhilfe für sein Kind sucht, landet unweigerlich bei diesen drei Anbietern. Doch die Geschäftsmodelle unterscheiden sich massiv. Hier ist der faktenbasierte Kosten- und Nutzenvergleich.

1. Superprof: Das teure Abo-Modell

Superprof dominiert den Markt mit der grössten Datenbank an Lehrkräften. Du findest für jedes Fach sofort jemanden.

  • Die Kosten-Falle: Die Registrierung ist gratis, die Nachrichtenfunktion nicht. Du musst den kostenpflichtigen «Schüler-Pass» abonnieren, bevor du weisst, ob der Tutor überhaupt Zeit hat.

  • Das Risiko: Das Abo erneuert sich jeden Monat automatisch. Vergisst du die Kündigung, zahlst du weiter.

  • Die Qualität: Jeder kann sich ohne Nachweis von Zeugnissen anmelden. Es gibt keine echte Prüfung der fachlichen oder pädagogischen Fähigkeiten.

2. Tutor24: Der transparente Schweizer Weg

Tutor24 gehört zum Schweizer Lemonfrog-Netzwerk. Es funktioniert wie ein klassisches digitales schwarzes Brett mit guten lokalen Filterfunktionen.

  • Die Kosten: Du zahlst eine einmalige Premium-Gebühr, um Lehrkräfte anzuschreiben.

  • Der Vorteil: Im Gegensatz zu Superprof gibt es keine automatische Vertragsverlängerung. Die Lehrkraft behält 100 % des Stundenlohns, du zahlst keine Vermittlungsprovisionen pro Lektion.

  • Der Nachteil: Das Angebot an spezialisierten Lehrkräften (z. B. für komplexe Gymi-Vorbereitung) ist deutlich kleiner.

3. Nachhilfe.ch: Der unregulierte Direktkontakt

Plattformen wie Nachhilfe.ch verzichten in der Regel auf versteckte Gebühren für Eltern.

  • Die Kosten: Die Kontaktaufnahme ist meist komplett gratis.

  • Der Vorteil: Du verhandelst Preise und Termine direkt und unkompliziert mit der Lehrperson.

  • Das Problem: Niemand pflegt die Datenbank aktiv. Du verbringst Stunden damit, Nachrichten an inaktive Studenten-Profile zu senden. Fällt der Tutor aus oder ist unzuverlässig, hast du keinen Support-Ansprechpartner.

Mach dir die Suche leichter (und überspringe das Chaos)

Die Auswertung dutzender Profile und das Koordinieren von Kennenlerngesprächen kosten dich wertvolle Abende. Oft zeigt sich dann leider erst nach ein paar Wochen, ob der ausgewählte Student den Stoff wirklich vermitteln kann.

Überspringe dieses Risiko. Wir sind keine unpersönliche Vermittlungsagentur, sondern genau die Profis, die du suchst: Vanessa und Damian. Als hauptberufliche, zertifizierte Nachhilfelehrpersonen mit jahrelanger Erfahrung bieten wir dir über Masterly direkte, verlässliche Unterstützung an. Ohne Zwischenhändler, ohne ständige Lehrerwechsel – dafür mit echtem pädagogischem Hintergrund und messbaren Resultaten für das Schweizer Schulsystem.

Spare dir das mühsame Durchklicken von Profilen.

Autor: Damian Leiser

Qualifikation: Zertifizierter Nachhilfelehrer (IFLW) und Mitgründer von Masterly